Die Seite "Glaube + Religion" richtet sich an Menschen, die mit Religion, Glauben (und Kirche) zwar nicht viel anfangen können, die aber interessiert sind, mehr darüber zu erfahren.
Sie soll eine Hilfestellung beim Verständnis von Religion und Glauben sein und die Möglichkeit eines Zuganges zum Glauben zeigen. Dabei nähert sich die Seite ihrem Thema von einem verstandesmäßigen Standpunkt; jedoch soll dabei klar werden, daß das rationale Bewußtsein nicht die Art von Bewußtsein ist, das Glaube und Religion im Kern verstehen und eigenen religiösen Glauben hervorbringen kann.
Die Seite versucht, einen kurzen Einblick in grundlegende Fragen von Religion und Glauben zu geben. Es wird u.a. die Frage gestellt, wozu Religion eigentlich gut ist, wie man Religion am besten beschreiben kann, was Glaube ist und wie man einen eigenen Glauben sich entwickeln lassen kann, wobei letzteres schwerpunktmäßig bezogen ist auf christlichen Glauben.
Fragen wie auch Antworten orientieren sich dabei an dem Evangelischen Erwachsenen Katechismus (7. aktualisierte Auflage, Gütersloher Verlagshaus, 2001), der auch gut zur Vertiefung der aufgeworfenen Fragen geeignet ist.
Glauben und Religion - Wozu heute noch ?
Diese Frage stellen sich viele Menschen, bei denen der eigene direkte Kontakt mit Religion oft weit zurückliegt - etwa in der Kindheit und Jugend - oder die praktisch ohne jede Berührung von Religion aufgewachsen sind.
Manche haben noch Kindheitserinnerungen an schöne Weihnachtsgottesdienste - im Erwachsenenalter beschränken sich die Kirchenbesuche jedoch oft auf große Familienfeste (Hochzeiten, Taufen, Beerdigungen) und werden nicht selten - was den religiösen Aspekt angeht - mit einem "Achselzucken" hingenommen. Kirchen werden hauptsächlich als historische Bauten wahrgenommen, die meist als eine Bereicherung des Stadtbildes angesehen werden und in die man höchstens einmal kurz hereinschaut (wie z.B. in unsere schöne Alte Nikolaikirche am Römerberg in Frankfurt am Main).
Allenfalls billigt man der Kirche als gesellschaftliche Organisation eine nützliche soziale Funktion zu: Bereitstellung von Kindergärten, Altenhilfe, Obdachlosenhilfe etc. "Glaube" gilt vielen jedoch als lebensfern und überholt. Aber auch den Menschen, die dem Glauben distanziert und mit Unverständnis gegenüberstehen, kommen manchmal Fragen ins Bewußtsein, die sich Menschen schon immer gestellt haben: Woher kommen wir? Wozu leben wir? Wohin gehen wir? Warum ist nicht nichts?
Einfache, schnelle und rationale Antworten darauf sind offensichtlich im Rahmen des rationalen Bewußtseins nicht zu finden. Da ohnehin neben Beruf, Karriere, Geldverdienen, aktiver Freizeitgestaltung, Familienmanagement etc. kaum Zeit bleibt, sich mit solchen Fragen tiefer zu beschäftigen, werden allein schon Gedanken über mögliche Antworten leicht als "weltfremde Grüblerei" und Zeitverschwendung abgetan. Die Möglichkeit, Antworten auf diese Fragen durch Entwicklung eines neuen Bewußtsein zu erhalten, welches das rationale Bewußtsein zwar als Teil enthält, dieses aber "übersteigt", liegt außerhalb der Vorstellungswelt vieler. Allerhöchstens werden vom Zeitgeist vorgegebene Antworten auf die genannten Fragen als abschließend akzeptiert und nicht weiter hinterfragt. Viele Menschen spüren im Laufe ihres Lebens jedoch einen grundlegenden Mangel, nämlich das Fehlen eines letzten Sinnes ihres Lebens.
Zwar gibt es eine Reihe von Dingen (bestimmtes Konsumverhalten, Machtstreben, Gewinnstreben, "Spaß haben", Beruf, Leben für die Familie uvm.), die diesen Mangel eine zeitlang überdecken. Mit der Zeit jedoch nutzen sich alle diese Dinge ab und verlieren an Wert. Es entsteht eine innere Leere, die zu einer verzweifelten, depressiven und in gewissem Sinne "lebensmüden" Einstellung zum Leben führen kann.
In dieser Situation begeben sich viele Menschen auf die Suche nach einem Ausweg aus der Sackgasse und beginnen sich für Religionen, Sekten oder esoterische Systeme zu interessieren.
Religion versucht die Welt als ganzes zu verstehen.
Dies bedeutet, daß der Bereich alltäglicher Erfahrung und die mit den Sinnen und dem Verstand zu erfassenden Teile der Welt überschritten werden müssen, um das "Ganze" zu erfassen. Das religiöse Verständnis der Welt schließt somit dem rationalen Bewußtsein unzugängliches und unverfügbares mit ein.
Das "Unzugängliche" und "Unverfügbare" spielen sogar eine zentrale Rolle bei dem entgültigen Sinn der Welt und dem Sinn des menschlichen Lebens, welche Religionen "anbieten". Durch ein solches allumfassendes Verständnis der Welt ergeben sich ganz automatisch Auswirkungen auf die gesamte Einstellung des Gläubigen zum Leben: Recht, Moral und die Organisation der Gesellschaft können nicht mehr unabhängig von der Religion gesehen werden. Bei allen Unsicherheiten und Unwägbarkeiten des Lebens kann letzte Sicherheit gerade aus dem Unzugänglichen und Unverfügbaren geschöpft werden.
Das Unzugängliche und Unverfügbare, auf das sich Religionen beziehen, ist verstandesmäßig nicht zu erfassen und demnach sehr unanschaulich. Die Religionen haben verschiedenste Weisen, z.B. Gebräuche, Feste, Lieder, Riten, Bilder und Kunstwerke, Gebäude, Mythen, Legenden, Lehren, Ämter, etc. entwickelt, durch die das Unanschauliche anschaulich gemacht und so Überirdisches und Irdisches verknüpft werden soll, und in der die Religionen überliefert und gelebt werden. Aus der Vorstellung einer Religion von Gott und der Welt als ganzem ergeben sich für den Gläubigen einerseits Pflichten, andererseits ermöglicht Religion dem Gläubigen eine Verbindung zu Gott.
Die christliche Religion versucht eine umfassende Deutung von Welt und Menschsein durch Gleichnisse und Bilder zu geben. Der Raum alltäglicher Erfahrung wird durch die Vorstellung eines jenseitigen, transzendenten Gottes und dessen Menschwerdung in Jesus Christus durchbrochen.
Das Christentum wird in einer Gemeinschaft gelebt und überliefert. Unter anderem durch bestimmte Riten (z.B. im Gottesdienst) kann der Gläubige Anteil an der religiösen Erfahrung erhalten.
Völker aller Zeiten und Zonen haben im Laufe ihrer Geschichte die verschiedenartigsten Religionen entwickelt.
Ein Volk, das sich ohne eine Religion entwickelt hat, ist nicht bekannt. Die Gründe für diese ganz von selbst ablaufende Entwicklung sind von den Religionswissenschaften untersucht worden und als Hoffnungen und Sehnsüchte der Menschen identifiziert worden: das Verlangen nach Freiheit oder Einswerden mit allem, die Ahnung einer Urbeziehung der menschlichen Seele mit dem All, die Vorstellung eines Lebens nach und/oder vor dem Tod, die Sehnsucht nach dem Paradies, die Hoffnung auf Erlösung oder einen Erlöser, das Verlangen nach einer "Steigerung" des Lebens, das durch weltliche Dinge und Güter nicht zu erreichen ist, und die Suche nach dem vollkommenen Menschen.
Betrachtet man diese Gründe einmal losgelöst von den verschiedenen Religionen im Hinblick auf sich selbst, dann dürften viele Menschen feststellen, daß die genannten Hoffnungen und Sehnsüchte mehr oder weniger stark bei jedem vorhanden sind. Egal ob diese Hoffnungen und Sehnsüchte vom Einzelnen begrüßt oder abgelehnt werden, auf jeden Fall sind sie Teil des "Menschseins".
Sofern die Hoffnungen und Sehnsüchte nicht absichtlich oder unbewußt verdrängt werden, können diese erfüllt werden durch Religion. Neben den "klassischen" Religionen gibt es eine Reihe weiterer Formen der Religiosität, die als solche auf Anhieb zum Teil gar nicht als solche zu erkennen sind (siehe auch: "Religionen / Formen der Religiosität neben dem Christentum").
Neben der Antwort des Christentums auf das Unzugängliche und Unverfügbare der Welt und des menschlichen Lebens gibt es in Form vieler verschiedener Religionen zum Teil ganz andere Antworten auf die Fragen des Daseins: Judentum, Islam, Hinduismus, Buddhismus und viele mehr sind hier zu nennen.
Trotz aller Unterschiede zwischen den Religionen gibt es auch grundlegende Gemeinsamkeiten, z.B. die Ablehung einer ideologisierten Gläubigkeit an "irdische Dinge" wie Technik, Wissenschaft, Geld, Macht, etc.. Christentum, Judentum und Islam haben darüberhinaus den Glauben an den einen Gott gemeinsam.
Bei den bereits oben behandelten Weisen, in denen Religionen gelebt und überliefert werden (Gebräuche, Feste, Lieder, Riten, Bilder und Kunstwerke, Gebäude, Mythen, Legenden, Lehren, Ämter, etc.), fällt auf, daß sich in zunehmendem Maße eine Reihe von Versatzstücken von Religion in Lebensbereichen finden, die nicht der Religion zugerechnet werden. Hierzu zählen die Verehrung von Fußballmannschaften, Popstars oder Jugendkulte wie z.B. die "Love-Parade" und vieles mehr. Die Menschen, die solche religiösen Versatzstücke "benutzen", wollen dabei von Religion oft gar nichts wissen oder meinen zumindest, nichts damit zu tun zu haben.
Die religiöse Dimension als menschliches Grundbedürfnis (siehe auch oben: "Wozu Religion ?") ist aber offenbar so elementar, daß sie in der ein oder anderen Form auch bei solchen Menschen durchbricht.
"Glaube" läßt sich wesentlich schwerer abstrakt beschreiben als "Religion" (siehe auch "Was ist Religion ?"). Dies liegt daran, daß das "Wissen", das sich aus dem Glauben ergibt, sich von dem rationalen Wissensbegriff unterscheidet, den viele Menschen heute zum alleinigen Maßstab des Wissens nehmen.
Der Glaube und das sich daraus ergebende Wissen ist weder meßbar noch berechenbar, sondern drückt sich in verschiedenster Form wie Bildern, Vergleichen, Geschichten, Poesie, Musik, Kunst, Tänzen, Architektur und vielem mehr aus. All die genannten Ausdrucksformen des Glaubens lassen sich zwar mit Worten beschreiben oder mit rationalen Mitteln und Methoden erfassen, jedoch bleibt der dahinterstehende Glaube (so er denn das Motiv für z.B. das Komponieren eines Musikstückes war) Worten sowie rationalen Mitteln und Methoden unzugänglich.
Der Glaube "wohnt" also im Sichtbaren und gleichzeitig auch im Unsichtbaren. Inwieweit die unsichtbare Basis der sichtbaren Werke des Glaubens Wirklichkeit ist, liegt an der subjektiven Sicht jedes einzelnen Menschen. Fehlt z.B. der Zugang zur unsichtbaren Glaubensbasis einer geistlichen Kantate von J.S. Bach und wird nur der sichtbare (hier eigentlich der hörbare) Teil wahrgenommen, dann wird diese Kantate nur als schöne Barockmusik wahrgenommen, die religiöse Dimension bleibt unerreicht. Analoges gilt für die verschiedenen anderen Formen, in den Glauben sich äußert.
Heute werden vielfach nur noch die sichtbaren Teile von Werken des Glaubens wahrgenommen und als historisch bedeutsam oder künstlerisch wertvoll eingestuft; die dahinterstehende unsichtbare Dimension des Glaubens fällt nicht mehr ins Auge oder wird - da zu diffus und rational nicht erfaßbar - beiseite geschoben. Eine rationale, also in Worte zu fassende Definition von "Glauben", die dem nichtglaubenden Menschen, dessen Bewußtsein rein "rational" ausgerichtet ist, den eigentlichen Kern des Glaubens verständlich machen könnte, gibt es nicht, da "Glauben" aus einem Bewußtsein erwächst, das das rationale Bewußtsein übersteigt.
Die christliche Antwort auf diese Frage ist ganz einfach: Man muß gar nichts tun, um zu glauben, sondern die Gabe des Glaubens wird jedem Menschen von Gott geschenkt, der seine Erwartungen und Hoffnungen bezüglich seiner Existenz nicht an "weltliche Dinge" richtet, sondern offen bleibt für "jenseitiges". Dies heißt zum Beispiel, nicht in der Vorstellung zu leben, alles sei (durch Menschen) machbar (Machbarkeitswahn).
Damit verbunden sind oft Vorstellungen der eigenen oder der menschlichen Größe (Größenwahn), die ebenfalls hinderlich sind, offen für "jenseitiges" zu bleiben. Entgegengesetzt ist eine Haltung, welche die eigene Größe ständig an anderen mißt und das Gefühl des eigenen Unwertes hervorruft (Minderwertigkeitskomplex). Diese Haltung macht eine Öffnung zu "jenseitigem" ebenfalls schwierig. Wenn man hingegen Gott als zentralen Ankerpunkt des eigenen Lebens akzeptiert und sich in seinem Innern nicht mehr auf sich selbst gestellt fühlt, kann ein Mensch die gnädige und liebevolle Zuwendung Gottes erfahren und in seiner eigenen Seele ein Zuhause finden.
Eine solche Glaubenserfahrung kann die Grundlage für einen sich lebenslang entwickelnden und vertiefenden Glauben werden. Nicht selten kommt es in persönlichen Notlagen oder tiefgreifenden Lebenskrisen zu einer im wahrsten Sinne des Wortes "grundlegenden" Glaubenserfahrung, die das ganze restliche Leben beeinflußt. Man sollte sich in jedem Falle klar darüber sein, daß Glauben ein lebenslanger Prozeß ist.
Der Beginn von Glauben kann nicht einfach mit einer persönlichen, verstandesmäßigen Entscheidung erfolgen. Man kann sich nicht einfach dafür entscheiden, bestimmte Traditionen für wahr zu halten und dementsprechend bestimmte Riten und Handlungen mitzumachen und dann zu erwarten, dies sei schon "Glaube", oder sich zu wundern, warum sich "Glaube" nicht einstellt. So kann etwa der Besuch eines Gottesdienstes eines "suchenden", aber der Kirche entfremdeten Menschen diesen völlig unberührt lassen. Oder das Verfolgen (und Mitsprechen) der für ihn fremdartigen Liturgie und Gebete, deren unsichtbare Glaubensbasis (siehe auch "Was ist Glauben ?") ihm nicht (noch) zugänglich ist, stößt ihn sogar zunächst ab. Glaube kann - wie oben beschrieben - als Geschenk Gottes entstehen (siehe auch "Was ist Glauben ?").
Auf einer solchen Grundlage kann sich ein Glaube entwickeln, der nach Möglichkeiten sucht, Gott in Gemeinschaft mit anderen zu danken, zu ihm zu beten, ihn zu preisen. Im Rahmen dieser Suche können sich die Riten und Handlungen z.B. eines Gottesdienstes dem Gläubigen (oder dem Gläubigwerdenden) als Folge und Ausdrucksform seines Glaubens erschließen; umgekehrt geht es nicht.
Im christlichen Glauben werden im wesentlichen drei verschiedene Wesenszüge des Menschen angesprochen, nämlich die Erkenntnis, der Wille und das Vertrauen. Die Erkenntnis bezieht der christliche Glaube vor allem aus seinen Traditionen wie der Bibel, Glaubenszeugnissen der frühen Kirche, der Reformatoren und des Kirchenkampfes im 20. Jahrhundert. Diese Erkenntnisquellen sind ein wichtiges Fundament des Glaubens und ihre Grundaussagen machen urteilsfähig in vielen Situationen des Lebens.
Mit seinem Willen kann jeder Mensch für sich selbst entscheiden, ob er sich auf die Fragen nach Sinn, Werten, Überzeugungen, Handlungsmaximen, kurz nach "Glauben" einlassen möchte oder nicht. Sicher bedeutet das Einlassen auf "Glauben" noch keineswegs automatisch das entstehen einer tiefen Beziehung zu Gott (siehe auch "Wie kann ich glauben ?"), jedoch gilt umgekehrt: wer nie zur Ruhe kommt um sich den "Luxus" zu leisten, nach Gott und dem Sinn des eigenen Lebens zu fragen, der hat keine Möglichkeit, den Glauben als Schlüssel des Lebens kennenzulernen.
Schließlich ist der Kern des christlichen Glaubens das Vertrauen, in dem der Glaubende ein Gefühl tiefer Geborgenheit und letzter Zuflucht zum Urgrund des Lebens empfindet und dies als persönliches Vertauensverhältnis zu Gott empfindet. Die Erfahrung von festem Grund, der den eigenen Weg ins Ungewisse trägt, wird im Alten und im Neuen Testament der Bibel in vielfältiger Form überliefert. Ob eine willentliche Zuwendung zu diesen Erkenntnisquellen jedoch das beschriebene persönliche Vertrauensverhältnis zu Gott entstehen läßt, liegt nicht in der Macht des Menschen.
Es ist Gottes Geist, der den Glauben schenkt.
Neben dem eingangs erwähnten Evangelischen Erwachsenenkatechismus (7., aktualisierte Auflage, Gütersloher Verlagshaus, 2001), in dem man fundierte Sachinformationen zum christlichen Glauben nach Sachgebieten geordnet finden kann, eignet sich zum Lesen "an einem Stück" insbesondere das Buch Christ sein (Hans Küng, Piper Verlag, 1. Auflage 1974, aktuelle Auflagen auch als Taschenbuch erhältlich), in dem der Autor detailiert beschreibt, worum es im Christentum eigentlich geht.
Der Platz des Christentums zwischen Atheismus, und den heute immer wichtiger werdenden Bereichen der religiösen Ignoranz und der neuen Religiosität wird in Gottesewende (Heinz Zahrnt, Piper Verlag, 1989) diskutiert. Derselbe Autor hat sich in dem Buch Jesus aus Nazareth - Ein Leben (Heinz Zahrnt, Piper Verlag, 1987) ausführlich mit Jesu Leben, Glauben, Verhalten und Verheißung auseinandergesetzt.
Einen recht weitgehenden Einblick in die Geschichte des Christentums liefert das Buch Das Christentum (Hans Küng, Piper Verlag, Taschenbuchausgabe 1999). Diejenigen, die sich mit der Frage beschäftigen wollen, was eigentlich dafür spricht, daß Gott überhaupt existiert, sollten Existiert Gott (Hans Küng, Deutscher Taschenbuch Verlag, 6. Auflage, 1991) lesen.
Für eine Einführung in die Weltreligionen ist das Buch Die fünf Weltreligionen (Helmuth von Glasenapp, Heyne Verlag, Taschenbuchausgabe 1997) vorzüglich geeignet. Die Entwicklung der archaischen menschlichen Weltanschauung zur heutigen, rational geprägten Weltanschaung mit ihren zahllosen pseudoreligiösen Elementen wird in dem Buch Das Heilige und das Profane (Mircea Eliade, Insel Verlag, 1984) schön beschrieben.
Wer nicht weiß, wie er beten kann, findet eine einfühlsame Einführung in dem Buch Wie wir beten können (Jörg Zink, Kreuz Verlag, Neuauflage 2002).