Die Grabdenkmäler Siegfrieds zum Paradeis (+1386) und seiner zweiten Frau Katharina zum Wedel (+1378) wurden Anfang des 15. Jhdts. für die Hospitalkirche zum Hlg. Geist geschaffen und nach deren Abbruch 1840 in die benachbarte Nikolaikirche versetzt.
Siegfried zum Paradeis hat sich um die Stadt besonders dadurch verdient gemacht, dass er das Schultheißenamt aus der Verpfändung an auswärtige Adelige löste. Ihm dankt Frankfurt den Stadtwald.
Sein Spruchband: O miser(ic)ordia (domi)ni miserere mei (O Barmherzigkeit des Herrn, erbarme dich meiner).
Andere Grabsteine gehören zu Gräbern von Persönlichkeiten, die in der Nikolaikirche bestattet sind, u. a. dem Senior des Predigerministeriums, Dr. Pritius (1662-1732).

